Landwirtschaft

Komposte können wesentlichen Beitrag zur Deckung des Humusbilanzdefizits leisten

Die Anwendung von Sekundärrohstoffdüngern (Komposte, Gärprodukte und qualitativ gute Abwasserschlämme) kann einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Humusbilanzdefizits im Freistaat Sachsen leisten. Das ist ein Ergebnis der Humusbilanzrechnung des Freistaats, wie sie von Dr. Rolf Mönicke (Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Leipzig), Dr. Volker Beer und Hans-Joachim Kurzer durchgeführt und auf dem 116. VDLUFA-Kongress im September 2004 präsentiert wurde.

Um einen Überblick über die...

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Humusversorgung in der Landwirtschaft kann durch Kompost um 8% erhöht werden

Die Kompostierung hat sich in Deutschland als Element der Kreislaufwirtschaft bei der landwirtschaftlich-gärtnerischen Verwertung von Bioabfällen flächendeckend etabliert. Insgesamt kann in Deutschland mit fast 900 Bioabfallbehandlungsanlagen gerechnet werden, die jährlich etwa 12.000.000 t Bioabfälle verarbeiten. Die Landwirtschaft erzeugt selber große Mengen an Wirtschaftsdüngern und Stroh. Diese landwirtschaftliche Eigenversorgung kann jährlich eine Humusreproduktion von etwa 5.900.000 t...

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Kompost reicht für max. 2 Prozent der Ackerflächen in Deutschland

Nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, werden im Jahr 2003 in Deutschland 11,83 Mio. Hektar Bodenfläche als Ackerland genutzt, das sind 33 Prozent der Fläche Deutschlands. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Ackerfläche damit um 0,3 Prozent geringfügig zugenommen.

Bei einer Menge an bundesweit erzeugten Komposten von derzeit ca. 4 Mio. t Frischmasse bzw. 2,6 Mio. t Trockenmasse sowie Aufwandmengen gemäß Bioabfallverordnung von 20 bzw. 30...

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Vorteilswirkungen organischer Dünger beim Anbau von Zuckerrüben gezielt nutzen

Beim Anbau humuszehrender Früchte wie Zuckerrüben, kann Kompost einen wertvollen Beitrag zur Humusreproduktion leisten. Aber auch zur Senkung von Düngekosten kann der Einsatz interessant sein. Darauf haben Dr. Peter Kasten, Rheinischer Rübenbauer-Verband e.V., sowie Ewald Adams, Landwirtschaftskammer Rheinland, in der Landwirtschaftlichen Zeitung Rheinland 21/2003 hingewiesen. Ihre Ausführungen sind nachfolgend wiedergegeben...mehr [pdf].



H&K 03-3-181

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Gute Humus- und Kalkwirkung bei der landwirtschaftlichen Verwertung von Kompost

Das Institut für Pflanzenernährung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn (früher: Agrikulturchemisches Institut) beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit den Möglichkeiten der Verwertung von Sekundärrohstoffen. Es verfügt über den ältesten Dauerdüngungsversuch zur Verwertung von Komposten und Klärschlamm in Deutschland, der im Jahre 1959 von Prof. Kick angelegt wurde. So lassen sich insbesondere langfristige Wirkungen der Anwendung von Sekundärrohstoffdüngern ermitteln.

Der...

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Kompost: Erfahrungsbericht eines Landwirts

Peter Rauer, Landwirt, Lohnunternehmer und geschäftsführender Miteigentümer der Kompostierungsanlage in Wittenweiler war zum Thema Komposteinsatz in der Landwirtschaft im Gespräch mit der Badischen Bauernzeitung (BBZ).

BBZ: Welche Erfahrung haben Sie bei der landwirtschaftlichen Verwertung Ihres Kompostes gemacht?

Peter Rauer: In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Maschinenring und einem weiteren Kompostierer im Norden des Landkreises entsorgen und verwerten wir hier in Wittenweiler praktisch den...

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Neuausrichtung der Agrarförderung beschlossen

Der Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) hat am 29. Juni 2001 die Förderungsgrundsätze des Rahmenplans 2002 bis 2005 der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) beschlossen. Nach dem Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2002 stellt der Bund dafür insgesamt rund 1,8 Milliarden DM zur Verfügung. Folgende zentrale Zielsetzungen und Inhalte sind in den Förderungsgrundsätzen enthalten:

  • Mit dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm...
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Wer muss den Lieferschein ausfüllen?

Nach § 11 Abs. 2 BioAbfV ist jede Abgabe zur Aufbringung auf landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Böden mit einem Lieferschein zu dokumentieren. Danach ist das Lieferscheinverfahren bei jeder „letzten Abgabe“ vorgeschrieben, d. h. die Abgabe zur unmittelbaren Aufbringung. Bei der Abgabe von Bioabfällen an einen Zwischenhändler greift das Lieferscheinverfahren daher nicht, da der Bioabfall/Kompost bzw. das Gemisch noch nicht „zur Aufbringung“ abgegeben wird.

Beim...

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5-jährige Ergebnisse zur Kompostdüngung in Landwirtschaft und Gemüsebau

Zum Einsatz kamen jeweils Komposte gemäß ÖNORM bzw. dem österreichischen Kompostgütesiegel. Die Wirkung des "Düngesystem Kompost" ist in Abbildung 1 dargestellt. .. mehr [pdf]


Quelle: H&K 2/2000, S. 111

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Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V.

Von-der-Wettern Str. 25
D-51149 Köln-Gremberghoven

Telefon +49 (0) 22 03 / 358 37 - 0
Telefax +49 (0) 22 03 / 358 37 - 12
E-Mail: info(at)kompost.de