Anorganische Schadstoffe

Kompostdüngung reduziert die Aufnahme von Cd aus dem Boden

Eine Düngung mit Kompost kann die Aufnahme von Cadmium aus dem Boden in Pflanzen reduzieren. Dies ist das Ergebnis von Untersuchungen, die am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz der Universität Bonn durchgeführt wurden.

Neue Aspekte zur Frachtenregelung

Die Bewertung von potentiellen Schadstoffen in Düngemitteln oder in Böden wird üblicherweise anhand der jeweiligen Konzentration des Stoffes im Dünger oder im Boden vorgenommen. Mit Blick auf mögliche Anreicherungsprozesse ist neben dem Gehalt auch die Fracht des Stoffes von Interesse, die mit gegebenen Aufwandmengen eines Düngers auf die Fläche gelangt. 

Quelle: H&K aktuell 1/2012

Sondergutachten: 100 % erneuerbare Stromversorgung

Die Stromerzeugung verursacht fast 40 % der deutschen Treibhausgasemissionen. Da ein erheblicher Teil der konventionellen Kraftwerke in den nächsten Jahren erneuert werden muss, besteht die Chance, diese Erneuerung für den Aufbau einer nachhaltigen Stromversorgung zu nutzen.

Cadmium-Anreicherung im Boden durch Kompost - was ist dran?

Periodisch geistert durch die Fachdiskussion in Deutschland das Problem der Cadmium (Cd)-Akkumulation in landwirtschaftlich genutzten Böden, auch und gerade durch die Kompostanwendung. So auch wieder anlässlich des BfR-Statusseminars Cadmium am 07.07.2009, in denen mehrere Fachbeiträge auf dieses Risiko hinweisen....

 

 

Ursachenforschung zu Kupfergehalten in Kompost

Das Umweltbundesamt (UBA) hat im Januar 2009 den Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben „Ursachenforschung und Limitierungsstrategien für zunehmende Kupfergehalte in Bioabfällen“ veröffentlicht. Das Vorhaben wurde vor dem Hintergrund steigender Kupfergehalte in Bioabfallkomposten auf den Weg gebracht...

Cadmium-arme Rohphosphate begrenzt

Phosphathaltige Düngemittel dürfen gemäß der Neufassung der Düngemittelverordnung nicht mehr in den Verkehr gebracht werden, wenn der Gehalt an Cadmium über 60 mg/kg P2O5 beträgt. Der Wert soll künftig auch EU-weit gelten. Bei Gehalten von über 20 mg/kg P2O5 muss der Gehalt in der düngemittelrechtlichen Kennzeichnung angegeben werden...

Dokumentation der Experten-Tagung zur landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) veranstaltete am 06. und 07. Dezember 2006 vor dem Hintergrund der beabsichtigten Novellierung der Klärschlammverordnung eine Expertentagung zur den Perspektiven der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung...

Abschätzung des Risikopotenzials einer Anreicherung von Schwermetallen im Boden bei landwirtschaftlicher Kompostanwendung

Im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Gemeinschaftsprojektes, das von der Gütegemeinschaft Kompost Region Süd e.V., der Staatlichen Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt LUFA Augustenberg, dem Institut für
Agrarpolitik der Universität Hohenheim und der Fachhochschule Nürtingen durchgeführt wurde, konnte abschließend u.a. festgestellt werden, dass das Risikopotenzial bei der landwirtschaftlichen Kompostanwendung gering und damit kalkulierbar...

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Schwermetalleinträge in Agrar-Ökosysteme in Deutschland und Europa

Die vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) in Zusammenarbeit mit 23 weiteren europäischen Institutionen durchgeführte Aktion „Bewertung und Reduktion von Schwermetalleinträgen in Agrar-Ökosysteme” (AROMIS) (engl.: Assessment and reduction of heavy metal input into agro-ecosystems) ist nunmehr abgeschlossen. Die Dokumentation über die konzertierte Aktion kann beim KTBL (in englischer Sprache) bezogen werden.

Ziel der von der EU-Kommission geförderten konzertierten...

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Vermeidungspotenziale von Kupfer und Zink in Wirtschaftsdünger

Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) hat in einer Studie Vermeidungspotenziale von Schwermetallen, insbesondere von Kupfer (Cu) und Zink (Zn) in Wirtschaftsdüngern eruiert und Handlungsempfehlungen gegeben.

Nach Berechnungen der Studie gelangen im bundesweiten Mittel mehr als 45 % des Zinks, 70 % des Kupfers und 40 % des Nickels über Wirtschaftsdünger auf die landwirtschaftlichen Nutzflächen. Als Quellen werden v.a. Mineralfuttermittel ausgemacht. Punktuell...

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