Hygiene

Zum Jahresende 2004 habe mikroskopische Prüfungen winzige Knochenfragmenten in entzuckerten Rübenschnitzeln nachgewiesen und zu einem nicht gerechtfertigten Verbot der Verwendung von Kompost auf Vertragsanbauflächen für Zuckerrüben etwa der Südzucker AG geführt. Die nachfolgende Zusammenstellung beleuchtet den Vorgang und die Hintergründe mit Fachbeiträgen... mehr [pdf]


Quelle: H&K 1/2005, S.39

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Stellungnahme der BGK zum SRU Gutachten
Neue gesundheitsbezogene Umweltrisiken - Biologische Aerosole in Anlagen der Abfallwirtschaft (14.12.2004) ... mehr [pdf]

H&K 04_02_10

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Hochwertige Komposte zeigen fungizide Wirkungen (Wirkung gegen pilzliche Schaderreger) auf. Dies ist das zentrale Ergebnis der Ausführungen von Dr. Christian Bruns, Dr. Christian Schüler und Franziska Waldow zum aktuellen Wissensstand über phytosanitäre Wirkungen von Komposten.

Nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler wurde erstmals Anfang der 60er Jahre in einer Reihe von Untersuchungen auf den Zusammenhang zwischen Bodengesundheit und organischer Düngung hingewiesen. Ausgehend von diesen…

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Zu Sommerbeginn sind an Blättern von Rosskastanien vielfach braun vertrocknete Stellen zu erkennen. Diese nehmen zu, bis das ganze Blatt befallen ist, nicht selten der ganze Baum. Schuld ist die so genannte Miniermotte. Ihre Puppen überwintern im abgefallenen Laub und befallen im folgenden Jahr weiß blühende Kastanien erneut (rot blühende sind Gott sei Dank verschont).

Was nun tun mit dem Laub? Die derzeit effektivste Methode ist die konsequente Beseitigung. Dies bedeutet, dass das gefallene Laub…

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Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wurden in einer aktuellen Studie erneut mögliche Gesundheitsrisiken von Kompostarbeitern durch Bioaerosolexpositionen (biologische Arbeitsstoffe) am Arbeitsplatz untersucht. Die Studie trägt den Titel "Untersuchungen zur Wertigkeit spezifischer IgG-Antikörper bei Exposition gegenüber luftgetragenen biologischen Arbeitsstoffen bei Kompostwerkern".

Im Rahmen der wissenschaftlichen Erhebungen wurden 123 Beschäftigte in…

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In den vergangenen Wochen waren wiederholt spektakuläre Presseberichte über Zusammenhänge von in Bioabfällen/Komposten enthaltenen Botolismus-Erregern und Gefahren für die menschliche Gesundheit bis hin zum plötzlichen Kindstod aufgetaucht.

Quelle der Berichte ist Prof. Dr. Böhnel, Veterinärmediziner an der Universität Göttingen. Im Rahmen eines von der deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes konnte er nachweisen, dass in Biokompost Clostridium-botulinum-Bakterien vorkommen können.…

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Feuerbrand ist eine meldepflichtige Pflanzenkrankheit und kann z. B. im Obstbau große Schäden anrichten. Die Erreger des Feuerbrandes können unter anderem durch Anwendung unbehandelter Grünabfälle (Häckselgut) übertragen werden. Wirtspflanzen des Krankheitserregers sind unter anderem Apfel- und Birnbäume, Quitten, Feuerbusch, Mistel, Feuerdorn, Weißdorn, Rotdorn, Hahnendorn, Vogelbeere/Eberesche u.a.

Die eidgenössische Forschungsanstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau in Wädenswil hat ein…

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Wie die GfA Gesellschaft für Abfallwirtschaft Lüneburg mbH mitteilt, wurde im zweiten Anlauf die beantragte Reduzierung hygienischer Endproduktprüfungen erreicht. Ein erster Antrag war aufgrund eines Widerspruches der Landwirtschaftskammer Hannover als zuständiger landwirtschaftlicher Fachbehörde zurückgewiesen worden. Nach näherer Dokumentation des Verfahrensablaufes der betroffenen Kompostierungsanlage sowie Ausräumung einiger Missverständnisse, zu deren Klärung die Bundesgütegemeinschaft dem…

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Das Umweltbundesamt (UBA), Fachgebiet III 3.3, hat eine Liste ausgewählter Publikationen zu den Themen Biotonne und Hygiene mit Stand vom April 2001 zusammengestellt. Die Liste gibt einen guten Überblick über neueste Veröffentlichungen zu Teilgebieten der biologischen Abfallwirtschaft und kann bei Informationsbedarf helfen, entsprechende Literatur bzw. Ansprechpartner zu finden... mehr [pdf]

Quelle: H&K 3/2001, S.219

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Die Einhaltung der nach § 3 Abs. 4 Nr. 2 BioAbfV erforderlichen Temperaturen muss für alle Chargen der Produktion durch indirekte Prozessprüfung (Temperatur/-Zeitprotokolle) jederzeit belegt werden. Gemäß Anhang 2 Nr. 2.1 BioAbfV muss im Verlauf der Kompostierung eine Temperatur von > 55° C über einen möglichst zusammenhängenden Zeitraum von 2 Wochen oder 65° C (bei geschlossenen Anlagen 60° C) über eine Woche im gesamten Mischgut einwirken. Die Einhaltung dieser Anforderungen ist durch…

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Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V.

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