Ausgangsstoffe

Holzaschen sind aufgrund ihrer Gehalte an Kalk und Pflanzennährstoffe für eine Verwertung zur Düngung und Bodenverbesserung gut geeignet. Bei der Zumischung zur Kompostierung sind jedoch verschiedene Sachverhalte zu beachten.

Nach der überarbeiteten europäischen Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL-Rev.) können Mitgliedsstaaten erlauben, dass biologisch abbaubare, kompostierbare Verpackungen zusammen mit Bioabfällen gesammelt und in der industriellen Kompostierung und anaeroben Vergärung recycelt werden.

Die BGK stellt eine standardisierte Methode vor, mit der Anlieferungen von Bioabfällen aus der getrennten Sammlung auf Fremdstoffe untersucht werden können.

In der Verbandszeitschrift des Deutschen Landkreistages (DLT) wurde das Thema der Sortenreinheit von Bioabfällen aufgegriffen.

Die Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) hat Biotüten aus 100% Recyclingpapier mit Wachsbeschichtung auf Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) untersuchen lassen.

Für in Kompostierungs- und Vergärungsanlagen eingesetzte Rohstoffe werden oftmals unterschiedliche Begriffe verwendet, obwohl es sich um den gleichen Stoff handelt.

Kompostierungs- und Vergärungsanlagen wird zunehmend Pferdemist angeboten. Vor dem Einsatz dieser Materialien ist Folgendes zu beachten.

Reste aus der Holzvergasung sind i.d.R. Abfälle, die vom jeweiligen Anlagenbetreiber abfallrechtlich einzustufen und ordnungsgemäß zu entsorgen sind. Gemäß der Abfallhierarchie hat die Verwertung Vorrang vor der Beseitigung. Vor diesem Hintergrund werden Reste aus der Holzvergasung z.B. auch Kompostierungsanlagen angedient.

Die Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) fordert die Gewährleistung einer ausreichenden Sortenreinheit von Bioabfällen aus der getrennten Sammlung. Saubere Bioabfälle sind die Voraussetzung für hochwertige Komposte und Gärprodukte. In der Verantwortung werden in erster Linie die Abfallerzeuger sowie die für die Erfassungssysteme zuständigen Gebietskörperschaften gesehen.

Der forcierte Ausbau der energetischen Nutzung von Holz zur Energieversorgung führt zu steigenden Mengen an Aschen, die der Ascheerzeuger bei entsprechender Eignung nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zu verwerten hat.

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