Aktuelle Nachrichten

Die Ökolandbauverbände 'Bioland' und 'Naturland' haben die für den Einsatz von Kompost geltenden Anforderungen überarbeitet. Die Verbände stellen an Kompost Qualitätsanforderungen, die über die der Ökoverordnung hinausgehen und regelmäßig überprüft werden.

Auf Grundlage der Auswertung der länderübergreifenden Ringversuche Bioabfall bzw. Klärschlamm 2019 wird die BGK die Anerkennung von Prüflaboren aktualisieren.

Seit 2014 sind Biogutkomposte entsprechend den Richtlinienänderungen bei Bioland und Naturland nicht nur in EU-Ökolandbaubetrieben sondern auch in den Betrieben der meisten deutschen ökologischen Anbauverbände und damit auf rund 90 % der deutschen Ökolandbauflächen einsetzbar. Seither entstanden verschiedene Initiativen zur Unterstützung einer fachgerechten Kompostanwendung im ökologischen Landbau.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat einen Entwurf zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vorgelegt.

Das BMU hat den Verbänden im Rahmen der Anhörung die Eckpunkte der Novelle des KrWG, den Referentenentwurf und eine Lesefassung zur Verfügung gestellt.

Im 2. Halbjahr 2019 feiern 24 Gütezeichennehmer der BGK ihr 20-jähriges Jubiläum der RAL-Gütesicherung Kompost und haben zu diesem Anlass eine entsprechende Urkunde erhalten.

Die Verarbeitung verpackter gewerblicher Lebensmittelabfälle in Biogasanlagen ist in die Kritik geraten.

Als Folge einzelner negativer Umweltwirkungen, die durch eine unsachgemäße Verarbeitung von Lebensmittelabfällen entstanden sind, haben der Bund und die Länder Initiativen zur Verschärfung rechtlicher Vorgaben ergriffen.

Im April hat die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) mit der Mitteilung M 34 eine Neufassung der Vollzugshinweise zum Umgang mit der Gewerbeabfallverordnung herausgegeben.

Holzaschen sind aufgrund ihrer Gehalte an Kalk und Pflanzennährstoffe für eine Verwertung zur Düngung und Bodenverbesserung gut geeignet. Bei der Zumischung zur Kompostierung sind jedoch verschiedene Sachverhalte zu beachten.

Die Bundesministerien für Umwelt (BMU) und Landwirtschaft (BMEL) haben sich auf Maßnahmen zur weiteren Verschärfung des Düngerechts geeinigt, wie sie von der EU Kommission gefordert werden.

In der Ausgabe 2/2019 der Fachzeitschrift Zuckerrübe ist ein Beitrag des VHE zur Wasserspeicherfähigkeit von Humus veröffentlicht worden. Der Beitrag ist auch in Form eines Sonderdruckes erschienen und eignet sich speziell zur Vermarktung von Komposten in Zuckerrübenanbaugebieten.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat zur kontroversen Diskussion um den Einsatz und die Verwertung von bioabbaubaren Kunststoffen eine Studie veröffentlicht.

Dr. Joachim Müsken (Achim) ist im Alter von nur 64 Jahren für uns alle ganz unerwartet verstorben.

In einer Studie wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen als ein wesentliches Hindernis für den weiteren Ausbau der Vergärung von Biogut identifiziert.

In weiten Teilen Deutschlands tritt seit einigen Jahren vermehrt der Eichenprozessionsspinner auf. Bei Bioabfallbehandlungsanlagen häufen sich Nachfragen, ob eine Entsorgung der Schädlinge über die Kompostierung möglich ist.

Die Datenauswertung der BGK für das Jahr 2018 bestätigt erneut das hohe Niveau der Verwertung von biogenen Reststoffen im Bereich der RAL-Gütesicherungen.

"Kompostbewertung praxisnah". Unter diesem Motto stand die diesjährige KompostTour des Verbandes der Humus- und Erdenwirtschaft e.V. (VHE) am 05.02.2019 beim AEZ Asdonkshof. Schwerpunkt waren praktische Übungen zur Bestimmung von Fremdstoffen in abgabefertigem Kompost.

Die breite Diskussion über Ursachen und Folgen der Meeresverschmutzung mit Kunststoffen hat auch landbasierte Einträge von Kunststoffen in den Fokus der Wissenschaft sowie des öffentlichen Interesses gerückt.

Im Online-Shop der BGK können Zeichennehmer der RAL-Gütesicherungen Werbemittel für den Außenbereich ihrer Anlage bestellen

Vom 11. bis 13.3.2019 trafen sich 120 Anlagenbetreiber, Behördenvertreter und Technikhersteller zur jährlichen Fachveranstaltung des Fachverbandes Biogas in Dresden.

Biotonnenkontrolle

Das Landratsamt Kitzingen lässt seit mehreren Jahren Biotonnenkontrollen durchführen. Behälter mit höheren Anteilen an Fremdstoffen bleiben stehen. Ziel ist eine Verbesserung der Sortenreinheit der zur Verwertung gelangenden Bioabfälle.

„Warum gibt es für den Biomüll eigentlich eine extra Tonne?“, fragt klein Leon seine Mutter. „Weil die Küchenabfälle getrennt gesammelt werden müssen, damit daraus Kompost werden kann.

Der Kreis Ludwigsburg und der Schwarzwald-Baar-Kreis haben in ihren Kreisen Gebietsanalysen zur Feststellung von Fremdstoffen in Bioabfällen nach der Methodenvorschrift der BGK durchgeführt.

Die BGK hat auf ihrer Website die Vorträge des diesjährigen „Humustages“ eingestellt. Die im Vorfeld der jährlichen Mitgliederversammlung traditionelle Fachveranstaltung fand am 22.11.2018 in Bremen statt.

Die BGK - Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. wurde vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) offiziell als Träger der Qualitätssicherung gemäß § 20 der Klärschlammverordnung anerkannt.

Für jede Produktionsanlage, die an der RAL-Gütesicherung teilnimmt ist gemäß den Vorgaben des Qualitätsmanagement-Handbuchs ein Beauftragter für die Gütesicherung zu bestimmen.

Wie hoch sind die Kohlenstoffgehalte in den landwirtschaftlich genutzten Böden Deutschlands und welchen Beitrag zur Kohlenstoffbindung leisten sie?

Wie die Biotonne richtig zu nutzen ist, kann auf der Homepage der BGK unter www.kompost.de nachgelesen werden

Der Gehalt an Fremdstoffen in Bioabfällen kann nicht beliebig hoch sein. Welche Möglichkeiten die für die Sammlung und Verwertung von Bioabfällen zuständigen Gebietskörperschaften haben, ist nun in einer aktuellen Studie der Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll (GGSC) untersucht worden.

Komposteinsatz ist für den Ökolandbau selbstverständlich. Neben eigenen Komposten können Bio-Landwirte und Gärtner auch überbetriebliche Biogut-und Grüngutkomposte einsetzen.

Am 14.06.2018 sind die vier Richtlinien des Abfallpakets im Amtsblatt der Europäischen Union erschienen und treten 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.

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