Biomassewirtschaft

2009 soll das erste Strohheizkraftwerk Deutschlands in Betrieb genommen werden. Der Baubeginn soll in 2008 erfolgen. Bauherr ist die Emsland-Stärke-GmbH. Das Stroh soll aus einem Umkreis von 50 bis 70 km u.a. auch von den Stärkekartoffelbauern selbst angeliefert werden. Neben der Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz wird hochwertiger Prozessdampf für die energieintensiven Prozesse der Emsland-Stärke bereitgestellt ..


Anfang Juli stellte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den ersten Erfahrungsbericht zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) vor. Gegenstand des Berichtes ist die Überprüfung der Auswirkungen des EEG sowie der Förderstruktur. Die Ergebnisse sollen zur Neubewertung und Anpassung der Vergütungssätze in der EEG Novelle dienen. Darüber hinaus enthält der Bericht auch für alle Bereiche der Erneuerbaren Energien Handlungsempfehlungen, die zukünftig bei der Förderung berücksichtigt werden sollen..






Die durch Aufbau von zusätzlichen Kapazitäten an Heizkraftwerken mit EEG-Vergütung wachsende Nachfrage nach Biomassebrennstoffen erregt bei all denjenigen Akteuren Aufmerksamkeit, die über Biomasse verfügen oder diese akquirieren können. Dies gilt insbesondere für Anlagen zur stofflichen Verwertung von Bio- und Grünabfällen aus der getrennten Sammlung.

Der „Fachausschuss Biologische Abfallbehandlung“ der Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft (EdDE) hat das Thema „Brennstoffe…

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Das Zertifizierungssystem zur „Nachhaltigen Landwirtschaft“ - wird derzeit bei der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) in Zusammenarbeit mit der TU-München, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Institut für Nachhaltige Landwirtschaft Halle an der Saale entwickelt. Mit dem System werden landwirtschaftliche Betriebe anhand ökologischer, ökonomischer und sozialer Indikatoren zertifiziert. Die Indikatoren bewerten die Wirkungen der Landwirtschaft auf die Umwelt und machen…

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Aktuelle Diskussionen erwecken den Eindruck, als sei die Verwertung organischer Abfälle auf dem Wege der Kompostierung veraltet. Im Zuge der Hochkonjunktur regenerativer Energien erscheint die bloße stoffliche Nutzung von Bioabfällen wenig zeitgemäß. Die vordergründige Fokussierung auf e-nergetische Potentiale verstellt aber den Blick auf den Stellenwert, den die Kompostierung in einer weiterentwickelten Biomassewirtschaft einnimmt. Dabei zeigt sich, dass dieser Verwertungsweg alles andere als…

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Die stoffliche Verwertung getrennt erfasster Bioabfälle über die Kompostierung hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Die Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) weist in ihrer Jahresstatistik 2006 wie bereits in den Vorjahren erneut eine Steigerung der bei den Kompostierungsanlagen angelieferten Mengen an Bioabfällen aus (Abbildung).

Nach den vorliegenden Zahlen haben sich die Mengen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr in 2005 und 9,9 % und in 2006 um 3,4 % erhöht.

Abbildung: An…

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Im Rahmen einer Fachveranstaltung zum Thema „Energiefruchtfolgen, Stoffkreisläufe, Bodenfruchtbarkeit“, die von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), der Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) und dem Verband der Humus- und Erdenwirtschaft (VHE)gemeinsam organisiert und mehr [pdf]

H&K 06_2_114

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Die Kreislaufwirtschaft von Biomasse ist auf eine ökonomisch und ökologisch effiziente Ressourcennutzung ausgerichtet. Die Rückführung von Stoffen in ihre ursprünglichen, wirtschaftlichen und natürlichen Quellbereiche hat dabei einen hohen Stellenwert. Das gilt besonders für die organische Substanz und für mineralische Nährstoffe, d.h. für Stoffe, die für die Fruchtbarkeit und Ertragsfähigkeit der Böden ausschlaggebend sind.

Bodengebundene Stoffkreisläufe können in verschiedene Strukturebenen…

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In der Diskussion um die Ausgestaltung der kommunalen Abfallwirtschaft wird in einigen Kommunen darüber nachgedacht, die getrennte Bioabfallsammlung nicht einzuführen oder diese wieder einzustellen. Begründet wird dies in der Regel mit ökonomischen Zwängen.

Vor diesem Hintergrund wurde das INFA - Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH, Ahlen, unter Leitung von Prof. Dr. Gallenkemper, von der nordrhein-westfälischen Humus- und Erdenwirtschaft (VHE NRW) beauftragt, eine…

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Mit der Forderung, den biogenen Anteil gemischter Siedlungsabfälle als Biomasse anzuerkennen, hat die Interessengemeinschaft Thermischer Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (ITAD) ein Statuspapier zum Klimaschutz vorgestellt. Darin weist ITAD auf das Energiesteigerungs- und Optimierungspotential der Müllverbrennungsanlagen hin, das nur genutzt werden könne, wenn die Energie aus Abfall einen entsprechenden Stellenwert erhalte und gefördert werde.

ITAD fordert daher, den biogenen…

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