Kompostierungsanlagen

Die Kompostierungsanlage Hildesheim ist eine 40.000 t Anlage mit eingehauster Intensivrotte und überdachter Nachrotte. Bei dem Verfahren handelt es sich um ein geschlossenes, unbelüftetes Trapezmietenverfahren mit automatischer Umsetzung der Miete. Die Belüftung der Mieten und damit die für den biologischen Prozess notwendige Sauerstoffversorgung wird in der Vorrotte ausschließlich über konvektiven und diffusiven Austausch gewährleistet. Als Belüftungssystem dient die Abluftführung der…

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Die Kompostierungsanlage Viersen ist eine 51.000 t Anlage mit eingehauster Intensivrotte und offener Nachrotte. Bereits 1995 wurde auf dem Gelände eine offene Mietenkompostierung von Grünabfällen betrieben. Die heutige Anlage wurde im Zuge der Einführung der Biotonne errichtet. Seit Ende 1997 werden im Regelbetrieb Bioabfälle aus der Getrenntsammlung (Braune Tonne) des Kreises Viersen (304.000 EW) sowie aus der Bündelsammlung von Pflanzenabfällen verarbeitet... mehr [pdf]

Quelle: H&K 1/2005, S.…

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Der Betreiber der Kompostanlage ist Landwirt im Haupterwerb. Für Bau und Betrieb der Anlage wurde aus Gründen der Finanzierung eine GbR mit 4 Trägern gebildet. Die Anlage ist nach Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigt. Alle Rotte- und Verkehrsflächen sind gedichtet. Bauliche Einrichtungen beschränken sich auf ein Pförtnerhäuschen im Eingangsbereich (Materialannahme) sowie ein überdachtes Lager für Fertigprodukte inkl. Werkstatt und Maschinenhalle. Die dem Stand der Technik entsprechende Anlage…

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Die Integration einer Vergärungsstufe kann im Grundsatz v.a. dann sinnvoll sein, wenn eine Anlage über große Mengen an leicht abbaubaren strukturarmen Bioabfällen verfügt oder solche und andere pastöse oder flüssige Bioabfälle in größeren Mengen akquirieren kann. Da der Zweckverband Sachsen-Anhalt-Süd über 22.000 t Bioabfälle aus der getrennten Sammlung verfügt, ist geplant, die Anlage um einen zweiten Gärreaktor zu erweitern und die Anlagenkapazität damit auf 26.000 t zu erhöhen... [pdf]

Quelle:…

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Die Kompostanlage Cyriaxweimar ging 1995 als überdachte Mietenkompostierung mit einer nach Baurecht genehmigten Jahreskapazität von 6.500 t Bio-, Garten- und Parkabfällen in Betrieb. Nachdem es zu standortspezifischen Beschwerden über Geruchsemissionen kam und der kommunale Betreiber aufgrund der Mengenzuwächse darüber hinaus die Genehmigung auf 10.000 t erhöhen musste, entschloss man sich zur Nachrüstung der Intensivrotte mit Membranabdeckungen... mehr [pdf]

Quelle: H&K 1/2004, S. 66

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Der Betreiber, Jan Baumann, ist ein Gründungsmitglied der Bundesgütegemeinschaft und gehört zum „neueren Urgestein“ der Kompostierung in Deutschland. Die am nördlichen Stadtrand von Hamburg gelegene Anlage besteht als einfachste Mietenkompostierung bereits seit 1985 und wurde in 2003 im laufenden Betrieb komplett modernisiert. Dabei sind die Praxiserfahrungen von fast 20 Jahren eingeflossen. Ihrer überschaubaren, flexiblen und im Grunde einfachen Betriebsweise ist die Anlage dennoch, oder gerade…

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In 2001 wurde das seit 1995 vom Kreis Euskirchen betriebene Kompostwerk Mechernich in wesentlichen Teilen umgebaut. Für die Intensivrotte wurde eine neue Verfahrenstechnik installiert. Mit den Maßnahmen wurde die zuvor mangelnde Betriebssicherheit der Anlage wesentlich verbessert und bislang hohe Instandhaltungskosten reduziert. Das Kompostwerk Mechernich ist heute ein gelungenes Beispiel, wie man „aus Fehlern lernt“... mehr [pdf]

Quelel: H&K 3/2003, S. 206

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Seit dem Jahr 1995 betreibt der Kreis Euskirchen eine Kompostierungsanlage auf der Deponie Mechernich. Im Jahr 2001 wurde die bislang betriebene Anlage in Teilen rück- bzw. umgebaut und zudem eine neue Verfahrenstechnik für die Intensivrotte der biologischen Abfälle installiert. Insbesondere der Neubau einer Rottehalle mit 10 Intensivrottetunneln und einer Gesamtkapazität von ca. 26.500 Mg/a wurde vorgenommen.

Die Umbaumaßnahmen verfolgten als wesentliche Ziele, eine Erhöhung der…

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Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V.

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