Klimaschut

Am 04. Februar 2009 hat das Europäische Parlament den Klimaschutzbericht „2050: Die Zukunft beginnt heute – Empfehlungen für eine künftige integrierte EU-Klima-schutzpolitik (2008/2105(INI))“ verabschiedet. Vor dem Hintergrund, dass der Klimawandel ein globales Umweltproblem ist, hebt das Parlament hervor, „dass es dringend notwendig ist, die globale Erwärmung und den Klimawandel als neuen Parameter in alle Bereiche und Politikfelder zu integrieren ...

Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen in Berlin ein Fachgespräch unter dem Titel „CO2-Senken für mehr Klimaschutz - Sind weniger als 350 ppm CO2 möglich?“. Ziel der Veranstaltung war es einen Einblick in zukunftsweisende Technologien der CO2-Speicherung zu geben und mit Experten deren Potenziale zu diskutieren.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn führte in die Thematik ein und hob zunächst hervor, dass 350 ppm CO2 ein sehr ehrgeiziges Ziel sei, zumal im Jahr 2005 bereits ein…

Der Energieverbrauch bei der Kompostierung ist ein nicht unbedeutender Kostenfaktor. Bei einer Anlage mit einer Durchsatzleistung von 20.000 t/a ergibt sich bei einem mittleren spezifischen Energiebedarf von 45 kWh/t Bioabfall (Input) ein Energieverbrauch von rund 900.000 kWh/a. Bei Stromkosten in Höhe von 0,15 €/kWh bedeutet dies 135.000 €/a bzw. 6,75 €/t Bioabfall. Jeder Cent Preissteigerung bedeutet zusätzliche Ausgaben in Höhe von 9.000 €/a bzw. 0,45 €/t Bioabfall... 

Unter dem Titel „Ökologisches Leistungsprofil von Verfahren zur Behandlung von biogenen Reststoffen“ hat die EPEA Internationale Umweltforschung Hamburg eine Studie veröffentlicht, bei der die Beurteilung unterschiedlicher Verwertungswege von Bioabfällen bzw. biogenen Reststoffen einmal unter Fokussierung auf den ökologischen Wert der stofflichen Verwertung vorgenommen wurdefileadmin/docs/Archiv/Abfallwirtschaft/OEkologisches_Leistungsprofil.pdf



Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat im Juli 2007 ein Sondergutachten zum Thema „Klimaschutz durch Biomasse“ herausgegeben. Das Gutachten kann im Buchhandel oder über die Erich-Schmidt-Verlag GmbH und Co., Genthiner Str. 30 G, 10785 Berlin, bezogen oder auf der Website des SRU unter www.umweltrat.de, Rubrik Sondergutachten, angesehen und heruntergeladen werden...

 

Auch der diesjährige Weltwassertag (22. März 2007) mit dem Motto „Zeit zum Handeln – Wasserknappheit und Dürre“ stand unter dem Einfluss des z. Z. am meisten diskutierten Themas des Klimawandels. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hob hervor, dass der Klimawandel sich auch bei uns auf den Wasserhaushalt auswirkt.

Sicher ist, dass die Niederschläge im Norden Europas zunehmen und im Süden Europas abnehmen. Neben häufigeren Hochwässern treten auch verstärkt längere Zeiten mit niedrigen…

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CO2-Minderung: Aufforstung billiger als technische Lösungen. Holz und Humus binden CO2

Die Kosten einer verfahrenstechnischen Herangehensweise beziffert die GDCh/Fachgruppe auf 18-60 €/t CO2 und noch einmal 10-24 €/t für Transport und Speicherung. Trotz der hohen spezifischen Kosten könnten dennoch lediglich rund 1/3 bzw. 1,8 Mill. t CO2 der jährlichen weltweiten CO2-Emmissionen aus Kohlekraftwerken vermieden werden.

Weitgehend effizienter wäre hingegen die natürliche Bindung von CO2 in…

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In 2002 wurde Prof. Dr. Widmann, Universität Essen, von der Entsorgergemeinschaft der deutschen Entsorgungswirtschaft (EdDE) mit dem Forschungsprojekt „Beurteilung der Bioabfallverwertung mit Hilfe der CO2-Äquivalenz unter Einbeziehung weiterer Dünger“ beauftragt. Die Studie ist nunmehr verfügbar und kann bei der EdDE(www.edde.de) bestellt werden.

Einige Ergebnisse werden im Folgenden zusammengefasst. Ansatzpunkt der Untersuchung ist die Definition eines Düngemitteläquivalentes. Dieses entspricht…

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Im Kyoto-Protokoll, das 1997 von der 3. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention beschlossen wurde, verpflichten sich die Industriestaaten, ihre gemeinsamen Treibhausgasemissionen im Zeitraum 2008 bis 2012 um mindestens 5 % unter das Niveau von 1990 zu senken. Dabei haben die Länder unterschiedliche Emissionsreduktionsverpflichtungen akzeptiert, wie z. B. die Europäische Union mit – 8 %. Die konkrete Ausgestaltung des Protokolls wurde unter anderem auf der Fortsetzung der 6.…

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